19. Dezember 2013

Solar Frontier plant Solarmodulfertigung „No. 4“ in der japanischen Region Tohoku

Tokio, 19. Dezember 2013 – Solar Frontier gab heute seine Entscheidung bekannt, eine Fertigungsstätte für CIS-Solarmodule (vorläufiger Name: Tohoku-Anlage) mit einer nominalen Produktionskapazität von 150 MW in der japanischen Region Tohoku zu errichten. Diese wird die vierte Fabrik von Solar Frontier sein, die ersten drei Anlagen befinden sich in Miyazaki, Japan. Die Tohoku-Anlage wird in Ohira-mura in der Präfektur Miyagi entstehen und soll voraussichtlich im März 2015 mit der Produktion beginnen.

Solar Frontier setzt bei der Tohoku-Anlage auf die neueste Produktionstechnik und den Einsatz neuester Entwicklungen zur Effizienzsteigerung im Herstellungsprozess. Dies ermöglicht es, Hochleistungs-CIS-Module mit höheren Wirkungsgraden zu niedrigen Kosten zu produzieren. Darüber hinaus wird die Tohoku-Anlage als Modell für zukünftige Produktionsstätten außerhalb Japans dienen. Angesichts der weltweit wachsenden Nachfrage plant Solar Frontier mittelfristig, Anlagen außerhalb Japans zu errichten.

Solar Frontier plant, circa 13 Milliarden Yen inklusive Unterstützung seitens des Staates in den Bau der Fertigungsstätte zu investieren. Gefördert wird die Anlage durch Zuschüsse des japanischen Ministeriums für Wirtschaft, Handel und Industrie (Ministy of Economy, Trade and Industry (METI)) zur Unterstützung der heimischen Wirtschaft (Domestic Business Promotion Grant), der Präfektur Miyagi (Miyagi Business Promotion Grant) sowie des Ortes Ohira-mura für Unternehmensansiedlungen. Die in der Tohoku-Anlage hergestellten Produkte sollen überwiegend in der Region vertrieben werden.

Hiroto Tamai, President und Representative Director bei Solar Frontier, hob die Bedeutung der neuen Anlage für die Wachstumspläne von Solar Frontier sowie deren Beitrag zur wirtschaftlichen Wiederbelebung der Tohoku-Region hervor: „Durch die Übertragung neuer, in der Tohoku-Anlage geprüfter, Serienproduktions-Technologien auf die Fertigung und den Vertrieb außerhalb Japans wird sich Solar Frontier als starker globaler Player positionieren. Mit dem Bau der Tohoku-Anlage hilft Solar Frontier, die Wirtschaft der Region Tohoku durch die Zusammenarbeit mit lokalen Unternehmen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze anzukurbeln. Solar Frontier wird mit seiner umweltfreundlichen und bewährten CIS-Technologie, die weltweit anerkannt ist, weiterhin zur Erzeugung sauberer, nachhaltiger Energie beitragen.“

Im Jahr 2013 feiert Solar Frontier das zwanzigste Jubiläum seiner Forschungs- und Entwicklungstätigkeit im Bereich der CIS-Technologie. Das Unternehmen ist seit der Eröffnung seiner ersten 20 MW Fabrik im Jahr 2007 kontinuierlich gewachsen und verzeichnet wachsende Einnahmen in den Märkten für private und kommerzielle Solaranlagen sowie im Kraftwerksbereich. Solar Frontier verfügt heute über Produktionskapazitäten im Gigawatt-Bereich und betreibt mit der 2011 in Miyazaki, Japan, eröffneten Kunitomi-Anlage eine der größten Modulfertigungsanlagen weltweit. Die eingesetzten Produktionsprozesse ermöglichen einen effizienteren Energieeinsatz im Herstellungsprozess und sind deutlich umweltfreundlicher als jene, die zur Herstellung kristalliner Siliziummodule notwendig sind. Darüber hinaus hat Solar Frontier in den letzten Jahren Produkte und Systeme entwickelt, die einen deutlich höheren Mehrwert bieten. Dazu gehören unter anderem das dünne, leichte Modul Solacis neo, das in der 60 MW MP2-Anlage für den japanischen Markt produziert wird, das CrossOne Installationssystem für Aufdachanlagen sowie optimierte Systeme für Solarkraftwerke. Im Bereich der Forschung und Entwicklung kann Solar Frontier erstklassige Fortschritte vorweisen und erzielte mit einem Umwandlungswirkungsgrad von 19,7 Prozent auf einem Cadmium-freien Dünnschichtmodul (etwa 0,5 cm²) den neuesten Weltrekord. Der Bau der 150 MW Tohoku-Anlage ist ein weiterer Meilenstein, der Solar Frontiers globales Wachstum weiter unterstreicht.

Daten im Überblick

StandortNo.2 Sendai North Central Industrial Park, Ohira-mura, Kurokawa-gun, Präfektur Miyagi, Tohoku-Region
GrößeGrundstücksfläche: 70.000 m²
Gesamtgebäudefläche: 15.000 m²
Produktionskapazität150 MW
ProduktionsbeginnMärz 2015 (geplant)
MitarbeiterGeplante Belegschaft: etwa 100
InvestitionssummeCirca 13,0 Milliarden Yen


Über Solar Frontier

Solar Frontier K.K. ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Showa Shell Sekiyu K.K. Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, wirtschaftliche und umweltfreundliche Solarmodule zu entwickeln. Solar Frontier ist seit den 1970er Jahren ein Pionier auf dem Gebiet der Solarenergie und fertigt CIS-Dünnschichtmodule (die Abkürzung CIS bezeichnet die wichtigsten Inhaltsstoffe Kupfer, Indium und Selen) für weltweite Kunden aus allen Bereichen. Die Solar Frontier Fertigungsstätten mit einer Gesamtkapazität im Gigawatt-Bereich in Miyazaki, Japan, kombinieren wirtschaftliche und umweltfreundliche Vorteile: Die Solarmodule von Solar Frontier zeichnen sich durch einen niedrigeren Energiebedarf in der Produktion sowie eine höhere Gesamtleistung (kWh) der CIS-Technologie unter realen Betriebsbedingungen aus. Solar Frontier hat seinen Hauptsitz in Tokio, Japan, und ist mit weiteren Standorten in Europa, den USA und dem Mittleren Osten vertreten. Weitere Informationen unter www.solar-frontier.eu und www.solar-frontier.com.

Showa Shell Sekiyu K.K.
Showa Shell Sekiyu K.K. ist an der Börse Tokyo notiert. Seine Ursprünge reichen die letzten 100 Jahre bis in die Anfänge des kommerziellen Energieverbrauchs zurück.

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