10. Juli 2014

Solar Frontier liefert 8,1 MW Module für Solarkraftwerk in Großbritannien an New Energy for the World

München, 10. Juli 2014 – Solar Frontier und New Energy for the World (NEW) geben die gemeinsame Zusammenarbeit an einer 8,1 MW Solaranlage in Banwell, Großbritannien bekannt. Solar Frontier stellt dafür das gesamte optimierte Paket an elektronischen Komponenten – bestehend aus CIS-Modulen, Verkabelung und Wechselrichter – zur Verfügung. Die CIS-Module, die bei dem Projekt eingesetzt werden, sollen 9,1 GWh Strom pro Jahr produzieren. Der Vertrag wurde auf der Intersolar Europe in München unterzeichnet – der Bau der Anlage soll im September 2014 beginnen.

Die optisch ansprechenden schwarzen CIS-Module von Solar Frontier sind dank ihres ausgezeichneten Schwachlichtverhaltens und deren hoher Schattentoleranz ideal für die Anforderungen des Klimas in Großbritannien geeignet. Sowohl New Energie for the World als auch Solar Frontier rechnen aufgrund dieser Produkteigenschaften mit einer hervorragenden Leistung der Anlage. Zudem sind die Solar Frontier CIS-Module MCS zertifiziert (Microgeneration Certificate Scheme) und damit förderungsberechtigt im Sinne der Einspeisevergütungen für Freiflächen- und Aufdachanlagen bis zu einer Leistung von 50kWp. Ein weiterer Pluspunkt: Die Module entsprechen den strengen Vorgaben der RoHS-Richtlinie (Restriction of Hazardous Substances)1 – ein Kriterium, das für Investoren in Bezug auf Erneuerbare Energien eine zunehmend wichtige Rolle spielt.

„Wir sind stolz darauf, unsere Partnerschaft mit New Energy of the World weiter auszubauen“, sagt Wolfgang Lange, Geschäftsführer von Solar Frontier Europe. „Neue Verbindungen zu starken Partnern zu knüpfen, die sich dem vielversprechenden Markt in Großbritannien verschrieben haben, ist ein wichtiger Schritt für Solar Frontier. Es freut uns sehr, das gesamte elektrische Paket für die Installation in Banwell bereitzustellen.“

NEW ist ein dreifach-zertifizierter Spezialist für den Bau regenerativer Energienanlagen mit Sitz in Regensburg, Deutschland. Jochen Kleimaier, Shareholder und Geschäftsführer, ergänzt: „Wir sind uns des Wettbewerbs zwischen den PV-Anbietern weltweit sehr bewusst. Aus diesem Grund investieren wir in Partnerschaften, die uns ermöglichen, hohe Standards entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu gewährleisten und stetig zu verbessern. Solar Frontier ist für uns führend bezüglich Qualität und Verlässlichkeit.“

Über Solar Frontier

Solar Frontier K.K. ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Showa Shell Sekiyu K.K. Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, wirtschaftliche und umweltfreundliche Solarmodule zu entwickeln. Solar Frontier ist seit den 1970er Jahren ein Pionier auf dem Gebiet der Solarenergie und fertigt CIS-Dünnschichtmodule (die Abkürzung CIS bezeichnet die wichtigsten Inhaltsstoffe Kupfer, Indium und Selen) für weltweite Kunden aus allen Bereichen. Die Solar Frontier Fertigungsstätten mit einer Gesamtkapazität im Gigawatt-Bereich in Miyazaki, Japan, kombinieren wirtschaftliche und umweltfreundliche Vorteile: Die Solarmodule von Solar Frontier zeichnen sich durch einen niedrigeren Energiebedarf in der Produktion sowie eine höhere Gesamtleistung (kWh) der CIS-Technologie unter realen Betriebsbedingungen aus. Solar Frontier hat seinen Hauptsitz in Tokio, Japan, und ist mit weiteren Standorten in Europa, den USA und dem Mittleren Osten vertreten. Weitere Informationen unter www.solar-frontier.eu und www.solar-frontier.com.

 Showa Shell Sekiyu K.K.

Showa Shell Sekiyu K.K. ist an der Börse Tokyo notiert. Seine Ursprünge reichen die letzten 100 Jahre bis in die Anfänge des kommerziellen Energieverbrauchs zurück.

Über New Energy for the World (NEW)

NEW ist ein System-Integrator, zertifiziert mit ISO 9001, 14001 und OHAS 18001, der zu 77 Prozent der SAR Electronic GmbH und zu 23 Prozent Jochen Kleimaier gehört. Seit 2011 liefert das Unternehmen umfassendes Marktwissen und technisches Knowhow. SAR Electronic GmbH ist ein Elektro-Unternehmen mit dem Schwerpunkt in der Automotivindustrie. Alle namhaften Automobilhersteller Deutschlands sind Kunden der SAR. Jochen Kleimaier ist Gründer der K&S Unternehmensgruppe, Regensburg. Die K&S war der „First Mover“ für Großprojekte in der Photovoltaik in Deutschland. So konnte bereits im Jahr 2001 mit dem Standort Markstetten das erste Megawatt Kraftwerk in der Geschichte der Freiflächen-Photovoltaikanlagen in Betrieb genommen werden. K&S entwickelte das erste Mal im Jahr 2002 das damals größte PV Kraftwerk der Welt.
Weitere Informationen unter www.ne4tw.de

PRESSEKONTAKT:
Anne Schatek, Edelman Deutschland (München)
Tel: +49 89 413 01 814
E-Mail: solarfrontiereurope@edelman.com


1Die Richtlinie besagt, dass Komponenten und Geräte der Elektroindustrie maximal 0,01 Prozent Cadmium enthalten dürfen. Bezüglich Blei und Quecksilber liegt der Grenzwert bei 0,1 Prozent.