Industrielle Dachanlage Beromünster

Anlagenübersicht
Ort Beromünster, Schweiz
Geographische Koordinaten 47,20° N, 8,17° O
Jährliche Globalstrahlung 1.186 kWh/m2
Jahresdurchschnitts-temperatur 9,1 °C
Jahresniederschlag 1.223 mm
Technische Übersicht
Datum Netzanschluss Dezember 2011
Installierte Leistung 22,23 kWp
Modultyp SF130-L (130 W)
Anzahl der Module 171
Neigungswinkel, Ausrichtung 45°, -41° O
Ertragsprognose 20.295 kWh/Jahr
CO2-Einsparung 11.426 kg/Jahr
Wechselrichter SMA SunnyBoy 2500
Finanzierende Bank
Eigenfinanzierung

Die BE Netz AG mit Sitz im schweizerischen Luzern ist ein fachkundiger Partner im Bereich Gebäudetechnik. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Strom- und Wärmegewinnung aus Sonnenenergie. Die Dienstleistungen der BE Netz AG umfassen Ingenieur-Leistungen, Planung und Realisation von Photovoltaik- und solarthermischen Anlagen sowie den Ersatz alter Heizungsanlagen. Mit ihrer langjährigen Erfahrung aus einer Vielzahl gebauter Solaranlagen bietet die BE Netz AG ihren Kunden individuelle und maßgeschneiderte Lösungen im Bereich der erneuerbaren Energien an.

Die 22 kWp Anlage mit CIS-Dünnschichtmodulen von Solar Frontier wurde Ende 2011 auf dem Dach einer Kunsthalle installiert, welche auf dem Gelände des Landessenders Beromünster steht. Das 2008 stillgelegte Gelände mit dem Sendegebäude und dem 215 m hohen Sendemast wurde vom Schweizer Künstler Wetz für symbolische 5 Schweizer Franken erworben und nun in ein Kunstzentrum umgewandelt. Darüber hinaus wurde in Zusammenarbeit mit der Firma BE Netz AG die Energie Akademie aufgebaut, die sich für die Förderung von erneuerbaren Energien einsetzt.

Die 171 Dünnschichtmodule auf dem Dach der Kunsthalle 4 versorgen zusammen mit einer Solarthermieanlage und einer Holzschnitzelheizung das Areal mit Strom und Wärme aus regenerativen Energien. Die auf der Südostseite des Gebäudes installierte PV-Anlage soll jährlich über 20.000 kWh Strom erzeugen und vermeidet damit fast 12 Tonnen CO2 Emissionen. Die Solar Frontier Module überzeugten neben ihrer Leistungsfähigkeit auch bei nicht optimalen Sonneneinstrahlungswinkeln vor allem durch ihre schwarze Erscheinungsform, die eine zusätzliche Aufwertung des Gebäudes darstellt.