Industrielle Dachanlage Otjiwarongo

Anlagenübersicht
Ort Otjiwarongo, Namibia
Geographische Koordinaten 20,5° S, 16,7° O
Jährliche Globalstrahlung 2.360 kWh/m2
Jahresdurchschnitts-temperatur 20,9 °C
Jahresniederschlag 453 mm
Technische Übersicht
Datum Netzanschluss Februar 2013
Installierte Leistung 249,6 kWp
Modultyp SF160-S (160 W)
Anzahl der Module 1.560
Neigungswinkel, Ausrichtung Verschiedene
Ertragsprognose 515.923 kWh/Jahr
CO2-Einsparung 290.000 kg/Jahr
Wechselrichter 15 x Sunny Tripower STP 17.000 TL-10
Finanzierende Bank
Bank of Windhoek

HopSol ist Spezialist in der Errichtung von Solarkraftwerken in Wüstenregionen. Das in der Schweiz ansässige Mutterhaus der in Windhoek etablierten HopSol Africa Pty Ltd hat sich mit ihren Tochtergesellschaften auf die speziellen Anforderungen der Solarindustrie für Wüstenregionen konzentriert. HopSol ist darüber hinaus auch Systemlieferant sämtlicher für den Bau von Solaranlagen benötigter Komponenten. Dabei wird besonderer Wert auf die hohe Qualität der Bauteile und die kontinuierliche technische Umsetzung von Erfahrungen aus Projekten der Wüstenregionen gelegt.

Diese fast 250 kWp große Dachanlage wurde Anfang 2013 auf dem Dach eines SPAR Supermarktes im namibischen Otjiwarongo in Betrieb genommen. Eigentümer Theo Bortslap war dabei vom technischen Ansatz der Firma HopSol überzeugt, mit der Wahl der richtigen Technologie für heiße Regionen einen hohen wirtschaftlichen Ertrag zu erzielen. HopSol hat auf mehreren Dächern des Supermarktgebäudes über 1.500 CIS-Dünnschichtmodule von Solar Frontier installiert, um den Supermarket mit selbst erzeugtem Strom zu versorgen. Der Anlagenbesitzer rechnet mit einem jährlichen Stromertrag von über 515.000 kWh und einer CO2 Vermeidung von 290 Tonnen. Damit folgt Theo‘s Superspar als erster namibischer SPAR Supermarkt dem Trend zur grünen Energie.

Aufgrund der verschiedenen, sehr flachen Dächer und der heißen klimatischen Bedingungen fiel die Wahl bei dieser Dachanlage auf die CIS-Dünnschichtmodule von Solar Frontier. Auch bei nicht optimalem Neigungswinkel erzielen CIS-Module aufgrund ihres exzellenten Schwachlichtverhaltens hohe Erträge. Darüber hinaus sorgt deren geringer Temperaturkoeffizient im Vergleich zu kristallinen Siliziummodulen auch bei den heißen Umgebungstemperaturen Afrikas für höhere Erträge – in manchen Fällen bis zu 15%.