Private Dachanlage, Soham

Anlagenübersicht
Ort Mill Farm, Soham, UK
Geographische Koordinaten 52,21° N, 0,19° E
Jährliche Globalstrahlung 1.069,5 kWh/m2
Jahresdurchschnitts-temperatur 9,6 °C
Jahresniederschlag 541 mm
Technische Übersicht
Datum Netzanschluss Dezember 2013
Installierte Leistung 3,95 kWp
Modultyp SF150-L (150 W),
m-Si (250 W)
Anzahl der Module 13 x SF150-L,
8 x 250Wp m-Si
Neigungswinkel, Ausrichtung 30°, SO
Ertragsprognose 3.245 kWh/Jahr
CO2-Einsparung 1.369 kg/Jahr
Wechselrichter SolarEdge SE4000
Finanzierende Bank
Eigenfinanzierung

Das Anwesen Mill Farm liegt in der Stadt Soham in der Grafschaft Cambridgeshire. Das große, nach Südosten ausgerichtete Dach des Gebäudes, mit einem Neigungswinkel von 30°, lieferte ideale Voraussetzungen für die Installation einer unter dem britischen Einspeisevergütungssystem staatlich geförderten Photovoltaikanlage. Auf demselben Gelände wie das Wohnhaus befindet sich eine Windmühle aus dem 19. Jahrhundert, die derzeit saniert wird.

Cambridge Solar wurde beauftragt und die Lösung für die 4kWp-Anlage sah die Verwendung von Solar Frontier CIS-Modulen vor. Um eine vorgegebene Produktionsleistung zu erzielen, war jedoch eine größere Anzahl von Modulen erforderlich – die Mehrkosten für die Anlage mussten also gerechtfertigt werden. Da Vergleichsdaten in Bezug auf monokristalline Module fehlten, entschied man sich für eine Mischung aus beiden Modularten. Zusammen mit den Leistungsoptimierern von SolarEdge konnten die Daten für jede Modulgruppenhälfte überwacht und Auswirkungen durch ungünstige Bedingungen wie Teilverschattung oder Bewölkung minimiert werden. Die schwarze Oberfläche und der schwarze Rahmen der Module gewährleisteten zudem eine möglichst geringe optische Beeinträchtigung, womit Planungsvorgaben für denkmalgeschützte Gebäude erfüllt werden konnten.

Die Modulgruppe ging im Dezember 2013 ans Netz, seitdem werden die Ertragsdaten gesammelt. Erfreulicherweise konnten die Solar Frontier Module deutlich mehr Energie gemessen in KWp erzeugen als die monokristalline Variante. Die während der Sommermonate erhobenen Daten zeigen, dass der „Light soaking“-Effekt und die beständige Leistung bei höheren Temperaturen die gute Performance der Solar Frontier Module bei starker Sonneneinstrahlung erklären. Hier generieren die CIS-Module deutlich mehr Energie als monokristalline Module, die bei hohen Temperaturen Leistungseinbußen aufweisen. Unterm Strich hat die Anlage die Erwartungen weit übertroffen!