Solarkraftwerk Lechena

Anlagenübersicht
OrtLechena, Ilias, Griechenland
Geographische Koordinaten37,91° N, 21,23° O
Jährliche Globalstrahlung1.650 kWh/m2
Jahresdurchschnitts-temperatur17,5 °C
Jahresniederschlag748 mm
Technische Übersicht
Datum NetzanschlussDezember 2011
Installierte Leistung99,90 kWp
ModultypSF150-L (150 W)
Anzahl der Module666
Neigungswinkel, Ausrichtung25°, -1° Süd
Ertragsprognose192.000 kWh/Jahr
CO2-Einsparung135.000 kg/Jahr
Wechselrichter6 x SMA Sunny Tripower 17.000 TL-10
Finanzierende Bank
Eigenfinanzierung

Das Unternehmen Olympic Engineering & Consulting wurde vom Ingenieur Zois Sidirokastritis gegründet und befindet sich in Pyrgos, Ilias, Griechenland. Zu den Hauptaktivitäten des Unternehmens zählen seit der Gründung im Jahr 2008 der Einsatz und die Verbreitung von Photovoltaik-Anlagen sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich.

Dieses fast 100 kWp große Solarkraftwerk mit Solar Frontier CIS-Dünnschichtmodulen wurde im Dezember 2011 in Lechena, Ilias, Griechenland ans Netz angeschlossen. Die 666 Module wurden mit Süd-Ausrichtung und einem optimalen Neigungswinkel von 25 Grad installiert. Im ersten Jahr erzielte das Solarkraftwerk einen Stromertrag von 192.000 kWh, wodurch rund 135 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden konnten. Die Erträge der CIS-Module sind bis zu 10 % höher als bei anderen Solarkraftwerken mit poly- oder monokristallinen Siliziummodulen, die in der gleichen Region installiert wurden.

Die besonderen Herausforderungen für diese Installation waren die klimatischen Bedingungen der Mittelmeerregion, die hauptsächlich von heißen Sommertagen und kühlen, regnerischen Wintern gekennzeichnet sind. Die ausgezeichnete Leistung der Solar Frontier Module ist in dieser Region vor allem auf ihre hohe Temperaturstabilität zurückzuführen, so dass die Module auch bei hohen Umgebungstemperaturen nur wenig Ertragsverlust aufweisen. Laut Olympic Engineering & Consulting führt das außergewöhnliche Schwachlichtverhalten der Module bei bewölkten Tagen dazu, dass ihr Solarkraftwerk dann bis zu 20 % mehr Leistung gegenüber allen anderen Anlagen, sogar mit Nachführsystemen, die in in der gleichen Region installiert sind, liefert. Die guten Erträge der Anlage führten dazu, dass ein halbes Jahr später, nur 40 Meter entfernt, eine weitere, nahezu baugleiche Anlage mit Solar Frontier Modulen errichtet wurde.